Wellness, die allheilbringende Wunderdroge, ist integraler Bestandteil der heutigen Urlaubswelt
im Allgemeinen und der gehobenen Hotelerie im Speziellen. Über die differenzierte Auslegung des
Wellnessbegriffs, die unterschiedlichsten Angebotsformen und die nicht überschaubaren Angebotsstandards
lässt sich nicht streiten, sie sind Realität.
Das physische und seelische Wohlbefinden, eine allumfassende Harmonie von Körper und Geist, die Hinführung
zu einer positiven, lebensbejahenden geistigen Haltung zählen zu den zentralen Attributen von Wellness.
Was aber ist Fitness? Wer ist in der heutigen bewegungsarmen Arbeitswelt wirklich fit?
Wenige, behaupten wir und lassen uns in dieser Haltung von den Statistiken der Krankenkassen bestätigen.
Wellness ist Balsam für den Augenblick, Fitness beeinflusst auch die Räume zwischen diesen Augenblicken
positiv oder einfacher definiert: Fitness fühlt man Tag für Tag – beim Gang zum Bäcker ebenso wie beim
Treppensteigen.
Neben der mobilen Fitness (Bewegungsapparat) wird unser Wohlbefinden maßgeblich durch ein gezieltes
Herzkreislauftraining (Ausdauer) geprägt. Hier trennt sich in der Wellnessindustrie die Spreu vom Weizen.
Fitness bzw. das Fitnesstraining wird von Wellnessanbietern weitgehend vernachlässigt. Es ist eben nicht
ausreichend, einen NordicWalking-Spaziergang anzubieten, um die Teilnehmer danach wieder sich selbst zu
überlassen.
Strukturierte Trainingseinheiten in Verbindung mit der Vermittlung eines theoretischen
Hintergrundwissens und der Mobilisierung des Bewegungsapparates (Funktionsgymnastik u.a.) führen in der
Regel zu nachhaltigen und freudvollen sportlichen Aktivitäten. Nur ganzheitliche Konzepte führen zum
gewünschten Erfolg.